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> erhöhter Kaffeeverbrauch
Gast_Peter
Geschrieben am: Freitag, 16.September 2016, 10:21 Uhr
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Hallo zusammen,

wir haben hier eine Jura Impressa s9 Avantgarde 801 in unserem Büro und bemerkten seit einiger Zeit einen (gefühlt) sprunghaft erhöhten Verbrauch unserer Kaffeesorte Lavazza Crema e Aroma 1000g.
Jeden Tag ist eine Kilopackung verbraucht, die (so mein Chef) sonst mehrere Tage den Kunsum abdeckt. Mittlerweile zählen wir die Tassen anhand einer Strichliste (obwohl die Maschine intern auch mit zählt).
Der gepresste Pellets-Auswurf ist nicht matschig und läßt sich mit dem Finger leicht zerdrücken.

Mein Chef vermutet, dass (ähnlich wie bei Tinte-Druckern) ein Zähler den Kauf einer neuen Maschine forciert.

Weiter ist die Maschine zunehmend undicht. Es bildet sich im Gehäuse eine Wasser-Pfütze. Wenn man die komplette Schublade mit dem Auffangbehälter nach vorne heraus zieht, sieht man die Pfütze entstehen, die sich dann in Folge auf dem Tisch ausbreitet.

Kennt jemand das Phänomen / Problem und gibt es hierfür Abhilfe ?
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kaffeechris
Geschrieben am: Freitag, 16.September 2016, 20:52 Uhr
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Hallo, also ein vermehrter Bohnenverbrauch.
Dann müssten die Tresterpuks dicker sein als zu Anfang und dazu gehört vorallem das
die Mahlmenge erhöht würde m.E.
Wasser unter der Auffangschale heisst in diesen Fall eine Undichtigkeit im Wasserfließsystem.
Also da wird mal eine Revison in Betracht kommen.
Dein Chef hat hier Unrecht. Im Wortschatz: Geplante Obsoleszenz
Wann ist die Jura das letzte MAl in einer Wartung gewesen?
Ab zwanzig Tassen sollte sie jährlich in die Wartung. Da die Brühgruppe nicht entnommen werden kann, der Trester und Kaffeemahlgut an gewissen Stelle haften bleiben.
Durch die Feuchtigkeit(Dampf) wird sich dieses auch grünlich Färben.

Eine Jura ist gut durchdacht aber das eine schliesst das andere nicht aus.

MfG Chris


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Guest
Geschrieben am: Montag, 19.September 2016, 14:46 Uhr
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Hallo Chris,

Danke für Deine aufschlussreiche Antworten.


"vermehrter Bohnenverbrauch"
hier sind wir gerade am eruieren/zählen.

"Tresterpuks dicker"
da hat bisher niemand darauf geachtet. Ein Vergleich ist jetzt im Nachhinein auch schwierig.

"Mahlmenge erhöht"
Ist bei diesem Modell laut Anleitung nicht möglich.
Man hat zwar die Option, das Mahlwerk dem Kaffee-Röstgrad anzupassen.
Auch die Menge des Wassers und die des Pulverkaffees kann man variieren.
Aber nicht die Menge der zu mahlenden Kaffeebohnen.

In welchem Bereich sollte sich die Menge Bohnen (in Gramm) bewegen, wenn man das Mahlwerk dem Röstgrad anpasst?

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monika_a
Geschrieben am: Mittwoch, 07.März 2018, 17:17 Uhr
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Wenn die Maschine einen derart erhöhten Verbrauch hat und niemand mehr Kaffee trinkt als sonst und der Fehler auch nicht zu erklären ist, hilft euch entweder ein Fachmann/Techniker, der die Maschine mal wartet. Ansonsten besteht evtl. die Möglichkeit, dass einer eurer Mitarbeiter sich Bohnen mit nach Hause nimmt? ph34r.gif

Ansonsten wäre es vielleicht mal Zeit für ein neues Gerät? Habt ihr die Maschine im Betriebsvermögen oder habt ihr ein Mietkaufgerät?
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Tuxtom007
Geschrieben am: Mittwoch, 07.März 2018, 20:05 Uhr
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QUOTE (Guest @ Montag, 19.September 2016, 13:46 Uhr)
In welchem Bereich sollte sich die Menge Bohnen (in Gramm) bewegen, wenn man das Mahlwerk dem Röstgrad anpasst?

Der Verkäufer meiner Jura meinte ca 25% zw. Stufe 1 und 5, ob es stimmt habe ich aber nicht ausprobiert.



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Kaffeepoint
Geschrieben am: Donnerstag, 08.März 2018, 21:52 Uhr
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Blödsinn, im Programmmenü lässt sich die Kaffeestärke sehr wohl einstellen. Bei der Avantgarde sogar getrennt für die einzelnen Getränke.

Ihr solltet froh sein, dass der Lavazza so schnell wie möglich weg kommt. Ist ein furchtbarar Kaffee und die Qualität ist unterirdisch. Habe in den letzten Monaten 4 defekte Mahlwerke ausgetauscht, alle nahmen Crema e Aroma von Lavazza. Grosse Holzstücke waren drin.

Tip: Mal 50 gr Bohnen auf einen Teller und dann aussortieren. Alle halben Bohnen raus, alle die Punkte (Schimmel) haben. Den Rest mal wiegen

Lest euch mal Arnes Tests durch, sehr aufschlussreich

https://www.coffeeness.de/kaffeebohnen-test/


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Mokka1
Geschrieben am: Dienstag, 05.Juni 2018, 15:58 Uhr
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Finde zwar auch, dass der Kaffee von Lavazza überhaupt nicht geht. Es erklärt aber nicht diesen enormen Verbrauch im Gegensatz zu vorher.
Sofern der Verbrauch korrekt festgehalten wurde, kann wohl nur eine Wartung Auskunft geben. Ich unterstelle mal nicht, dass da jemand stibitzt, auch wenn es mir ebenfalls in den Sinn gekommen ist.
Zwar könnte auch Lavazza (weiter) nachgelassen haben, aber der Verbrauch entspricht ja offenbar dem Vielfachen zu vorher. Das kann man sich gar nicht durch Qualitätsverlust erklären.
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Tuxtom007
Geschrieben am: Mittwoch, 06.Juni 2018, 21:55 Uhr
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Wenn nicht deutlich mehr getrunken wird, kann ich mir das auch nicht vorstellen.

Bei uns haben viele Leute eine Tasse Kaffee genommen und oben drauf noch einen Espresso - weil der Kaffee sonst so dünn war.
Oder großen Becher drunter, 2 Tassen gedrückt und nur einem Strich gemacht ( o.k. wir hatten keine Strichliste )



QUOTE
Mein Chef vermutet, dass (ähnlich wie bei Tinte-Druckern) ein Zähler den Kauf einer neuen Maschine forciert.

Bei den früheren Maschinen die wir überall im Büro stehen hat gab es eine Auffälligkeit - die gingen kaputt, wenn der Tassenzähler knapp über 30.000 stand .....schon auffällig.


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Danceman
Geschrieben am: Donnerstag, 07.Juni 2018, 06:32 Uhr
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Ich denke nach den paar Jahren sollte der TE doch rausgefunden haben wo der Kaffee hingebeamt wurde. Aber leider liest er wohl nicht mehr mit...

Davon abgesehn würde jeder Depp bemerken wenn der Kaffee 3 mal so stark geworden wäre, weil die Maschine plötzlich 3mal soviel Kaffeebohnen mahlt. Es ist doch völliger Quatsch das die Maschine den Kaffeebohnenverbrauch um ein mehrfaches anheben kann damit man sich eine neue Maschine kauft. So einen Blödsinn muss man sich auch erstmal ausdenken biggrin.gif


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Pessimist: Ganz schön dunkel hier...
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Zugführer: Was machen die 3 Deppen auf den Gleisen?
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